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Rente mit 67: Union kritisiert SPD

22. Juni 2009 - Stichworte:

Bis zur Wahl ist es nicht mehr lange hin und der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf. Uwe Schummer, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der Union, hat jetzt einen Vorstoß der SPD in dem es um die Rücknahme der Rente mit 67 ging als "unsinniges Wahlkampfgetöse" bezeichnet.

Schummer sagte in einem Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung", das Morgen erscheinen wird, das eine Rücknahme der Rente mit 67 ein „absoluter Fehler“ wäre. Seiner Einschätzung nach hat das Gesetz schon jetzt einen großen Qualifizierungsschub bei Älteren gebracht.

Seiner Meinung nach nehme die SPD mit ihrem Vorstoß in Kauf, dass die Chance für Ältere Menschen auf dem Arbeitsmarkt wieder geringer werden. Er warnt daher vor negativen Folgen für die Qualifizierungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer sowie einer Wachstumshemmung.

Schummer verwies in diesem Zusammenhang auf eine Studie des "Instituts der deutschen Wirtschaft" (IW), die besagt das bereits heute pro Jahr Aufträge im Wert von rund 18,5 Millionen Euro in der deutschen Wirtschaft verloren gehen, weil den Unternehmen die besondere Fachkompetenz insbesondere der älteren Arbeitnehmer fehlt.



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