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Rente mit 68,5
Die Deutsche Bundesbank fordert in ihrem Monatsbericht April eine erneute Anhebung des gesetzlichen Rentenalters. Aufgrund der immer weiter steigenden Lebenserwartung müsse man das Renteneintrittsalter ab 2029 schrittweise auf 68,5 Jahre anheben, hieß es in dem Bericht.
Die Bänker sind der Meinung, dass diese Maßnahme wichtig sei, um das Vertrauen in die Rentenversicherung zu sichern und hierzu ist müssen die Weichen früh gestellt würden, betonten die Bänker.
Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchener Ifo-Instituts, steht hinter der Forderung der Bundesbank. gegenüber der "Bild" Zeitung sagte Sinn: "Die Argumentation der Bundesbank ist sehr verantwortungsvoll. Die Politik ist mit den Bürgern nicht ehrlich, weil sie ihnen die Wahrheit über das Ausmaß der drohenden Rentenkrise vorenthält".
Um Versorgungslücken gesetzlich Versicherter im Alter zu vermeiden, ist Hans-Werner Sinn für eine verpflichtende Riester-Rente. "Neben der Erhöhung des Rentenalters muss dringend die Riester-Rente zur Pflicht gemacht werden, um die drohende Altersarmut zu vermeiden", betonte Sinn.
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