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Renten für ostdeutsche Männer sinken

11. Februar 2013 - Stichworte:

Die Rentenbezüge ostdeutscher Männer sinken. Nach Ansicht der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland ist das geringe Einkommen das Problem.

Wie die Rentenversicherung erklärte, werden die durchschnittlichen Auszahlbeträge von männlichen ostdeutschen Neurentnern immer niedriger. Lagen diese im Jahr 2002 in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt noch bei 953,11 Euro monatlich, beliefen sie sich 2011 nur noch auf 863,21 Euro.

Beim Rentenbeginn erhielten Thüringer Männer im Mittel noch weniger. Ihre Bezüge lagen 2011 demnach durchschnittlich nur bei 861,48 Euro. Hingegen verzeichnen die staatlichen Renten ostdeutscher Frauen beim Start ins Rentenleben weiterhin einen leichten Aufwärtstrend. Trotzdem ist der Abstand zu den Männern unverändert groß. Frauen kamen in Thüringen im Jahr 2011 durchschnittlich auf 665,28 Euro.

Wolfgang Kohl, Geschäftsführer der mitteldeutschen Rentenversicherung, betonte zuletzt, dass es sich bei der Altersarmut noch nicht um ein gesellschaftliches Problem handele. Demnach gebe es derzeit mehr arme Kinder als arme Senioren. Nur etwa zwei Prozent der ostdeutschen Rentner erhielten demnach 2012 neben den Rentenbezügen zusätzlich Grundsicherungsleistungen. Nach Ansicht von Kohl wird das Problem jedoch deutlich zunehmen. Teil der Risikogruppen sind neben Langzeitarbeitslosen auch Minijobber, sowie Beschäftigte im Niedriglohnsektor und Selbständige, die wenig verdienen.



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