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Rentenanspruch von 631 Euro für faulsten Politiker Deutschlands
Carl-Eduard Graf von Bismarck (CDU) gilt als der faulste Politiker Deutschlands und will nach 33 Monaten im Bundestag sein Mandat zum 12. Januar niederlegen. Medienberichten zufolge soll er durch diese kurze Zeit der Parlamentszugehörigkeit ab dem Alter von 66 Jahren einen Rentenanspruch in Höhe von 631 Euro erworben haben. Laut der „Bild"-Zeitung müsste ein Normalverdiener 24 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, um den gleichen Anspruch zu besitzen.
Die Rentenzahlung wird durch das neue Abgeordnetengesetz, das zum 1.1.2008 in Kraft tritt, ermöglicht. Ein Ausscheiden noch in diesem Jahr würde dem Abgeordneten der Zeitung zufolge eine einmalige Entschädigung von rund 40.000 Euro bescheren. Rasmus Vöge, CDU-Vorsitzender Schleswig-Holstein, kritisiert den Zeitpunkt des Rückzugs, den Bismarck jedoch mit der Übergabe seines Büros an seinen Nachfolger Helmut Lamp begründete.
Bismarck wurde häufig als „faulster Politiker Deutschlands" bezeichnet, da er vor allem durch mangelnde Präsenz in seinem Wahlkreis (Lauenburg/Storman-Süd, Schleswigholstein) und Berlin auffiel. Seine Parteikollegen warfen ihm unter anderem vor, dass er Parteigremien gemieden, wichtige Bundestagssitzungen verpasst und auch Bürgeranfragen nicht beantwortet habe. Laut Medienberichten habe er sich stattdessen häufig in New York aufgehalten, wo seine Frau und sein Sohn leben. Der 46-jährige Bismarck äußerte sich zu diesen Vorwürfen und begründete seine Fehlzeiten mit einem Rückenleiden, durch das er „ordnungsgemäß krankgeschrieben sei".
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