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Rentenbeiträge werden deutlich geringer verzinst

Eine aktuelle Studie hat sich mit den Renten für die Jahrgänge von 1935 bis 1945 auseinandergesetzt. Die aktuellen Berechnungen verdeutlichen, wie stark sich die niedrigen Geburtenraten auf das komplette Rentensystem auswirken.

Demnach werden diejenigen, die später geboren wurden, auch von der Rentenpolitik bestraft. Das DIW hat damit bereits frühere Einschätzungen bestätigt. Schon in der Vergangenheit wurde davon ausgegangen, dass für Altersrenten die realen Verzinsungen spürbar zurückgegangen sind. So haben sich die Verzinsungen bei den Männern beispielsweise von 1935 bis 1945 halbiert. Lagen sie beim Jahrgang 1935 noch bei 2,4 Prozent, sind sie bis 1945 auf 1,2 Prozent gesunken.

Die reale Verzinsung der Altersrente hat sich auch bei den Frauen in diesem Zeitfenster deutlich minimiert. Lag die Altersrente bei den Jahrgängen von 1935 bei den Frauen immerhin noch bei 5,2 Prozent, nahm diese innerhalb von 10 Jahren deutlich ab und sank auf 3,7 Prozent. Der deutlich höhere Wert liegt bei den Frauen vor allem der längeren Lebenserwartung zu Grunde. Wird bei den gleichen Beiträgen länger Rente von den Versicherten bezogen, steigt auch die kalkulatorische Verzinsung.

Bei der Rentenversicherung kann die Verzinsung grundlegend nicht direkt mit den Zinsen bei einem Sparguthaben oder einer Geldanlage verglichen werden. Dazu trägt bereits die Erwerbsminderungsrente bei.



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