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Rentenniveau in Deutschland sinkt
Die Zeiten, in denen Deutschland ein starkes soziales Netz hatte und die Rentner gutbetucht waren, gehören wohl der Vergangenheit an. Eine Studie der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung hat ergeben, dass das Rentenniveau in Deutschland unter dem Durchschnitt der Industriestaaten (OECD) liegt.
Besonders im Bereich der Renten für Geringverdiener müsse in Deutschland zukünftig ein Augenmerk gelegt werden. Durch die Rentenreform sei allerdings die finanzielle Nachhaltigkeit des Rentensystems in Deutschland deutlich erhöht worden.
Das Hauptproblem bei den zu erwartenden Renten bei Geringverdiener liegt darin, dass diese Arbeitnehmer sich nur eine einigermaßen akzeptable Rente erarbeiten können, wenn sie zusätzlich zur gesetzlichen Rente noch in eine privat Zusatzabsicherung wie z. B. die Riester-Rente einzahlen. Die meisten Geringverdiener können sich allerdings schlicht nicht leisten, zu sparen. Sie verdienen gerade einmal so viel, dass sie genug Geld haben um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
Wenn es ein Arbeitnehmer dennoch schafft, sein Arbeitsleben lang in einen Riester Rentenvertrag einzuzahlen, so erhält er Altersbezüge von 56 % seines Bruttoeinkommens. Mit diesem Einkommen liegt er dann knappt unter dem Durchschnitt der OECD.
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