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Rentenrücklage schmilzt weiter deutlich

Während die öffentlichen Kassen auf breiter Ebene sprudeln, zeigt sich bei der deutschen Rentenversicherung ein anderes Bild. Seit Monaten geht die Rentenrücklage zurück und ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht.

Seit November hat die Rentenversicherung bereits Rücklagen im Wert von über 2,4 Milliarden Euro verloren. Grund für den deutlichen Rückgang ist vor allem die Rente mit 63, die auch weiterhin stark in der Kritik steht. Dabei könnte vor allem für junge Menschen der Lohn für ihre Geduld besonders bitter ausfallen. Ab diesem Jahr schlägt die Rentenreform mit beachtlichen Kosten von rund neun Milliarden Euro zu Buche.

Trotz heftigen Widerstand hat das Arbeitsministerium von Andrea Nahles die Rentenreform in Deutschland durchgeboxt. Nach Einschätzungen des Ministeriums soll die Reform bis zum Jahr 2030 noch elf Milliarden Euro kosten. Derzeit ist noch fraglich, ob diese Rechnung auch tatsächlich der Realität entsprechen wird. Bis vor kurzem konnte die Rentenversicherung immer wieder neue Rekordwerte vermelden.

Anfang des Jahres wurde der Rentenbeitragssatz schließlich gekürzt und sank auf 18,7 Prozent. Die Senkung war erforderlich, denn die durch das Gesetz vorgeschriebenen Höchstgrenzen waren lange überschritten wurden.



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