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Riester-Fondssparpläne immer beliebter
Medienberichten zufolge haben die Experten vom BVI Bundesverband Investment und Asset Management bekannt gegeben, dass das staatlich geförderte Vorsorgesparen mit Investmentfonds weiterhin zu den Favoriten zur Altersabsicherung gehört. Demnach habe die Investmentbranche im ersten Quartal 2009 rund 2,4 Millionen riestergeförderte Fondssparpläne verwaltet. Nach Angaben des BVI konnte die Investmentbranche in den vergangenen vier Jahren ihren Marktanteil bei der Riester-Rente von 7,5 auf knapp 20 Prozent ausbauen. Zum Abschluss 2008 seien gegenüber dem Vorjahr gut 400.000 Verträge mehr abgeschlossen worden, denn im Rahmen der Riester-Rente würden Investmentfondssparpläne, Versicherungsverträge, Banksparverträge und sogar selbstgenutztes Wohneigentum staatlich bezuschusst.
Die Investmentgesellschaften kombinieren renditestarke Anlage in Aktienfonds mit Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds, also kurzfristig wertstabilen Investments. Beim Riester-Fondsangebot könne das Lebensalter des Anlegers für den Anteil der Aktien an diesem Fond bestimmt sein, denn es gelte die Faustregel: „Je jünger der Anleger, desto höher der Aktienanteil“. Allerdings könnten gemanagte Fondssparpläne auch vorsehen, dass der Aktienanteil in Abhängigkeit der aktuellen Marktlage veränderbar sei.
Ein leichter Rückgang sei beim Bestand an Investmentsparplänen mit vermögenswirksamen Leistungen (VL) zu verzeichnen. Gegenüber dem ersten Quartal 2008 waren es rund 300.000 Depots weniger. Die deutsche Investmentbranche verwaltete zum Ende des ersten Quartals 2009 rund 3,6 Mio. VL-Depots mit einem Gesamtwert von 3,1 Mrd. Euro. Als Grund für den Rückgang sieht der BVI die zunehmende Tendenz der Umwidmung von vermögenswirksamen Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge in den Tarifverträgen.
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