Riester-Rente ist nicht für jeden geeignet

14. November 2007 - Stichworte:

Vor dem Abschluss einer Riester-Rente sollte man die Angebote genau prüfen, denn die Riester Rente lohnt sich nicht für jeden. Der beste Anbieter einer einer Riester Rente zahlt nach Ablauf gut ein Fünftel mehr Geld aus als der schlechteste. Das teilte die Stiftung Warentest am Dienstag in Berlin mit.

Rund 10 Millionen Menschen sparen insgesamt auf die Riester-Rente und der Test ergab, für die meisten ist Riester eine empfehlenswerte Altersvorsorge.

Stiftung Warentest testete 35 Unternehmen und deren Angebote zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Nur zwei Angebote wurden mit "sehr gut" bewertet. Einmal die Riester-Rente R1-A von CosmosDirekt sowie die Riester-CareAR7 von der HanseMerkur. "Beide Angebote garantieren eine hohe Rente für den Eigenbeitrag des Sparers und waren auch als Anleger für den Kunden erfolgreich", so Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztest.

Große Unterschiede stellte Stiftung Warentest nicht nur alleine beim Anlageerfolg der Anbieter fest, sondern auch bei der garantierten Mindestrente. Bei den besten Produkten fiel das Angebot 20 Prozent höher aus als bei den Schlusslichtern. Bei der späteren Gesamtrente unterscheiden die Anbieter sich auch stark. In einer Modellrechnung bekommt ein 40-jähriger bei den besten Angeboten rund 10.000 Euro mehr versprochen als bei einem der derzeit schlechtesten Angebote auf dem Markt.

Am schlechtesten haben im Test neben der Victoria die Basler und die Itzehoer abgeschnitten. Alle drei Anbieter bekamen bei den getesteten Produkten nur ein ausreichend. Acht Tarife wurden durch die Stiftung Warentest als gut eingestuft, darunter alte Bekannte wie Asstel (Riester-Rente Classic), die Huk-Coburg (Zuschussrente) und der Marktriese Allianz (Zukunftsrente).



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