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Riester Rente: Sparer lassen staatliche Zulage verfallen
Beinahe zehn Millionen Riester-Sparer sind dabei, ihre staatlichen Zuschüsse verfallen zu lassen. Das summiere sich auf insgesamt 400 Millionen Euro, sagte der Vorsitzende des Arbeits- und Sozialausschusses im Bundestag, Gerald Weiß (CDU), dem gegenüber dem Nachrichten Magazin "Focus".
Alleine in 2004 haben über 1,4 Millionen Riester-Sparer nicht ihre staatliche Zulage beantragt. Damit haben die Menschen die "Riestern" dem Staat mal eben rund 200 Millionen Euro geschenkt. Riester-Sparer müssen die Zulagen gesondert bei der zentralen Zulagenstelle beantragen. Man muss dazu ein Antragsformular ausfüllen, welches man sogra zugeschickt bekommt. Die Anprüche an den Staat verfallen, wenn man die entsprechenden Anträge nicht ausfüllt um seine Zulagen abzurufen.
Für 2004 können keine Zulagen mehr beantragt werden. Die staatlichen Zulagen können nur bis zu zwei Jahre rückwirkend beantragt werden. Auch für 2005 haben rund zwei Millionen Förderungsberechtigte ihren Zulagenantrag noch nicht gestellt, schätzt der Deutschen Rentenversicherung Bund. Wer seinen Antrag nicht mehr Vorliegen hat, kann sich Ersatz von seinem Riester-Renten-Anbieter beschaffen.
Erleichterung gibt es mit dem sogenannten Dauerzulagenantrag seit 2005, ab da muss die Riester-Zulage nur einmal einen beantragt werden, und man profitiert durch den Dauerzulagenantrag dauerhaft von den staatlichen Zuschüssen. Wer noch dieses Jahr einen Riester-Vertrag abschließt, bekommt die volle Förderung für das Jahr 2007, also hier sollte man noch zugreifen.
Ab 2008 gibt es noch mehr Zulage. Versicherte bekommen dann 154 Euro als Grundzulage sowie 185 Euro für jedes Kind. Es ist dann allerdings Bedingung vier Prozent des Bruttoeinkommens abzüglich Zulagen zu sparen.
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