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Riester-Renten besonders bei Frauen und der ostdeutschen Bevölkerung sehr beliebt
Die Riester-Rente wird immer beliebter: Bei der Altersvorsorge setzen immer mehr Menschen auf die von Walter Riester eingeführte private Rente. Vor allem bei den ostdeutschen Bürgern hätten Riester-Verträge stark zugenommen und zudem hätten häufiger Frauen entsprechende Verträge abgeschlossen, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) in einer aktuellen Untersuchung ermittelte.
Der Studie zufolge waren im Jahr 2007 mit einem Anteil von mehr als einem Drittel Riester-Verträge bei Frauen aus den Neuen Bundesländern im Alter zwischen 35 und 44 Jahren am stärksten vertreten. Im Vergleich: Bei gleichaltrigen Männern aus den Alten Bundesländern hatte nur rund jeder Fünfte einen Vertrag über die Riester-Rente abgeschlossen.
Weiter fand das DIW Berlin heraus, dass 24- bis 44-Jährige am häufigsten über einen Riester-Renten-Vertrag verfügen. DIW-Experte Johannes Geyer sagte, das Ziel, insbesondere Geringverdiener beim Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge zu unterstützen, sei bisher allerdings nicht erreicht worden. Weiter sagte er, dieser Personenkreis mache nicht häufiger von der Riester-Rente Gebrauch als Personen mit höherem Einkommen.
Im sozio-ökonomischen Panel (SOEP), einer seit 25 Jahren laufenden Langzeitstudie, werden über 10.000 deutsche Haushalte untersucht. Dadurch erhält das DIW Berlin Auskunft über Faktoren wie Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Die Tatsache, dass jedes Jahr die gleichen Menschen befragt werden, ermöglicht es, auf lange Sicht soziale und gesellschaftliche Trends zu ermitteln.
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