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Rürup-Rente findet beim Kunden immer mehr Zuspruch

20. August 2008 - Stichworte:

Offenbar gewinnt die Rürup-Rente bei den Kunden in der privaten Altersvorsorge immer mehr Zuspruch. Deshalb hat sich die Fondstochter der Deutschen Bank, DWS, dazu entschlossen, ab dem 1. Oktober nur noch ein Produkt für die steuerlich geförderte Privatrente auf den Markt zu bringen.

Die Fondstochter der Deutschen Bank wollte ursprünglich kein Rürup-Produkt auflegen, da sie als Fondsanbieter mit den Rahmenbedingungen nicht zufrieden waren. In der Rürup-Rente dürfen vom Gesetzgeber keine reinen Fondsprodukte enthalten sein. In der Ansparphase darf sie zwar als Fondssparplan laufen, muss jedoch in der Auszahlungsphase vom Gesetzgeber als Rentenversicherung gelten.

Durch die gestiegene Nachfrage ihrer Kunden nach einer fondsbasierten Rürup-Rente, hat sich die DWS dann doch zur Aufnahme in ihr Programm entschlossen. Eine fondsbasierte Rürup-Rente wird bislang nur noch von der Deka angeboten.

Nach eigenen Aussagen der Fondstochter der Deutschen Bank liegt der Vorteil gegenüber einer Rürup-Rente bei der Deka darin, dass bei ihnen die Möglichkeit eines vorzeitigen Wechsels zu einem anderen Anbieter noch im laufenden Vertrag erfolgen kann.

Experten beziffern das Marktpotenzial für die Rürup-Rente auf einen hohen einstelligen Millionenbereich. Diese Form der privaten Altersvorsorge gilt vor allem als interessant für Selbstständige und Besserverdienende. Hier können sie steuerfrei bis zu 20.000 Euro im Jahr einzahlen, denn im Rentenalter fallen auch Steuern an. Einen Rürup-Vertrag haben jedoch bislang erst knapp 700.000 Menschen abgeschlossen, da das angesparte Kapital der Rürup-Rente generell nicht beliehen, vererbt oder veräußert werden kann. Sie kann nur als Versicherung ausgezahlt werden.



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