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Rürup Rente nimmt Fahrt auf - Wo bleiben die Rürup Fonds?
Vor einem Jahr sicherte der Gesetzgeber den Fondgesellschaften zu, dass auch Fonds für die Rürup Rente verkauft werden dürfen. Allerdings gibt es zurzeit noch keinerlei Signale von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Rürup Rente auf einer Fond- Basis steuerlich zu fördern. Somit bleibt den Berechtigten von der durch Bert Rürup benannten Altersrente, zur Zeit nur eine staatlich geförderte Rentenversicherung als private Altersvorsorge.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) erwartet in diesem Jahr eine Verdopplung der Rürup Verträge mit 350.000 Neuverträgen auf insgesamt 630.000 Verträge.
Förderberechtigte können in einen Rürup-Vertrag bis zu 20.000 € im Jahr einzahlen und in diesem Jahr 64%, also 12.800 € von der Steuer absetzen. In den weiteren Jahren steigt der Anteil jährlich um 2% bis letztendlich 100% erreicht sind. Die Rürup-Rente ist speziell für Selbstständige und Freiberufler geschaffen worden, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Aber auch für gut verdienende ältere kann Rürup sinnvoll sein, denn hierüber können Teile ihrer Steuerlast auf das Rentenalter verlagert werden.
Für die Finanzvermittler ist ein Abluss eines Rürup-Vertrags deutlich lukrativer als die Riester-Rente. Einer Schätzung des GdV nach zahlt ein Rürup-Kunde durchschnittlich 2.000 Euro im Jahr ein, was rund fünfmal so viel wie ein Riester-Kunde einzahlt.
Weitere Informationen zur Thema Rürup finden sie bei uns in den Tipps zur Rürup-Rente
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