Rüttgers fordert höhere Rente für Geringverdiener - Union sagt Nein

21. April 2008 - Stichworte:

Jürgen Rüttgers (CDU) forderte am Wochenende eine Änderung der Rente nach dem Vorbild des Arbeitslosengeldes I. Aktuell bekommen Arbeitnehmer, welche 35 Jahre lang geringe Beiträge gezählt hätten, eine Rente die nicht höher ist als die Grundsicherung. der CDU Politiker ist der Meinung, dass das nicht sein kein.

Volker Kauder, Vorsitzender der Unionsfraktion, lehnt eine höhere Rente für Geringverdiener allerdings ab. Laut Kauder würde der Vorschlag bedeuten, dass auch die Bezieher höherer Renten eine Erhöhung ihrer Rente bekommen würden, da jeder Beitragseuro gleich behandelt werden müsse, weshalb er diesem Vorschlag keine großen Chancen gibt.

Max Straubinger, sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe lehnte den Vorschlag ebenfalls ab. Er sieht in dieser Sache keinen Handlungsbedarf, sagte er der "Neuen Presse" aus Hannover.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, Ottmar Schreiner, steht hinter dem Vorschlag von Rüttgers. Schreiner sagte in der Passauer neuen Presse: "Jemand der mehrere Jahrzehnte gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss eine Rente erhalten, die deutlich oberhalb der sozialen Grundsicherung liegt". Der SPD Politiker fordert, dass Reiche mehr in die Rentenkasse einzahlen müssen und auch Selbstständige sollten Beiträge zahlen.



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