Navigation

Benutzeranmeldung

Seehofer fordert: Rente mit 67 nur bei besserer Beschäftigung Älterer

07. September 2009 - Stichworte:

Die Rente mit 67 darf nur eingeführt werden, wenn sich die Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer bis dahin wirklich verbessert haben - so urteilte der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in der gestrigen "Bild am Sonntag". Gegenüber der Zeitung sagte der CSU-Vorsitzende weiter, man könne die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre lediglich dann vertreten, wenn die Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer auch real verbessert werden. Würde man das Rentenalter ohne eine Verbesserung der Beschäftgungsmöglichkeiten erhöhen, würde man in Wirklichkeit Rentenkürzung betreiben, so Seehofer.

Gleichzeitig erinnerte der CSU-Vorsitznde an die aktuelle Gesetzeslage. Er sagte, es sei gesetzlich festgelegt worden, dass die Bundesregierung im Jahre 2010 dem Bundestag einen Bericht über die wirkliche Beschäftigung der Arbeitnehmer über 50 Jahre vorlegt.

Angesprochen auf die Frage, ob die Besteuerung der Renten nicht ungerecht sei, antwortete der bayrische Ministerpräsident, dass die Besteuerung schrittweise umgestellt werde. Der Rentenversicherungsbeitrag sei steuerfrei. Später werde im Ausgleich dafür der Ertragswert der Rente besteuert. Davon seien die kleinen Renten im Normalfall nicht betroffen. Wörtlich sagte der Vorsitzende der CSU laut Medienberichten: "Ich hoffe sehr, dass in der Praxis die Rentner durch die Anwendung nicht den Eindruck bekommen, sie würden jetzt drangsaliert."



Private Altersvorsorge Vergleich