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SPD: Teure Renten-Geschenke erwartet

28. Oktober 2013 - Stichworte:

Im Zuge des Koalitionskompromisses geht die SPD auch weiterhin von teuren Renten-Geschenken aus. Dabei sind sich die Rentenkonzepte von Union und SPD an und für sich nicht unähnlich.

Unterschiede gibt es lediglich bei den Finanzierungen, die auch weiterhin zu den größten Streitpunkten gehört. So erklärte Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD, bereits, dass sie nicht wisse, wie alle Renten-Geschenke ohne Steuererhöhungen finanziert werden sollen.

Am Mittwoch nannte Nahles indes die Rente auch weiterhin als entscheidendes Thema für die Vereinbarungen, die auf Finanzebene zwischen den möglichen Koalitionspartnern getroffen werden. Von der SPD wird auch weiterhin nach 45 Beitragsjahren eine abschlagsfreie Rente gefordert. Darüber hinaus sprach sich die Union für die Einführung der Mütterrente aus.

In der Arbeitsgruppe „Arbeit und Soziales“ wird sich Nahles im Rahmen der Koalitionsgespräche auch weiter mit den Themen Rente und Mindestlohn auseinandersetzen müssen. Im Wahlkampf haben sowohl die SPD als auch die Union vor allem Geringverdienern, die langjährig beschäftigt sind, eine Lebensleistungs- bzw. eine Solidarrente in Höhe von 850 Euro monatlich versprochen. Durch einen solchen Rentenaufschlag würden sich allein bis 2030 Kosten in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro ergeben.



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