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Standard Life setzt auf betriebliche Altersvorsorge

21. März 2009 - Stichworte:

In einem aktuellen Marktüberblick vermeldet die Standard Life Deutschland für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens eine positive Erwartung. Die deutsche Niederlassung der Standard Life Assurance Limited erzielte trotz Finanzmarktkrise im vergangenen Geschäftsjahr ein grundsolides Ergebnis mit einem APE von 91,1 Millionen Euro. Obwohl das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr zurückging, ist das APE des Unternehmens mit 40 Prozent Steigerung überdurchschnittlich stark gewachsen.

Im Jahr 2008 konnte dafür die Profitabilität des deutschen Geschäfts gesteigert werden: Nach Ausgliederung der Kosten für das Continuous Improvement Programme für die gesamten Gruppe stieg der IFRS-Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Steuern um 22,6 Prozent auf 72,7 Millionen Euro (2007: 59,3 Millionen Euro). Die Ergebnisse wurden von Bertram Valentin, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung kommentiert: „Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Finanzkrise vor allem den Verkauf aktienorientierter Vorsorgeprodukte erschwert hat. In Folge der Krise achten die Kunden inzwischen aber wesentlich mehr auf die Finanzstärke des Versicherers. Hier hat die Standard Life-Gruppe während der gesamten Krise konstant gute Solvabilitätszahlen ausgewiesen.“

Vor allem die betriebliche Altersversorgung (bAV) hat sich im deutschen Neugeschäft als Wachstumsmotor erwiesen. Betrug der Neugeschäftsanteil 2007 noch 20 Prozent, machte die bAV bereits mit einem APE von 22,7 Millionen Euro einen beachtlichen Anteil von knapp 25 Prozent des gesamten Neugeschäfts aus. Dabei konnten sowohl die Anzahl der Verträge als auch die laufenden Beiträge für ein Jahr um 45,5 Prozent auf 63,3 Millionen Euro erheblich gesteigert werden. Eine Erklärung für den Erfolg gibt Matthias Wiegel, Sales Director bei Standard Life: „Seit dem Start vor fünf Jahren haben wir mit unserer bAV eine beeindruckende Erfolgsstory hingelegt. Schlüssel dieses Erfolges war vor allem unser ausgezeichneter Service. Gerade in der bAV können das nicht viele Versicherer bieten.“ Wiegel gab an, dass das bAV-Angebot in den kommenden Monaten noch weiter ausgebaut werden soll.

Den größten Anteil des Geschäfts machten jedoch die With-Profit-Produkte mit einem APE von 61,9 Millionen Euro. Dabei spielten vor allem die Zuzahlungen in bestehende With Profit-Verträge, die mit 24 Millionen Euro um 21,8 Prozent gegenüber 2007 stiegen, eine besondere Rolle. Geschäftsführer Valentin: „With Profits erfreuen sich bei unseren Kunden auch in schwierigen zeiten einer sehr großen Beliebtheit. Besonders die hohen Zuzahlungen werten wir als enormes Zeichen von Vertrauen.“ Die Zukunft wird von Geschäftsführer Valentin positiv beurteilt.



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