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Stiftung Warentest vergleicht Riester-Renten
Die Stiftung Warentest hat 29 Angebote von Riester-Rentenversicherungen unter die Lupe genommen und hat große Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten festgestellt, die von "sehr gut" bis "ausreichend" bewertet wurden. Die Riester-Rente wird staatlich gefördert und darf von allen Angestellten genutzt werden, auch wenn sie nicht berufstätig sind. Es gibt verschiedene Varianten der Riester-Renten, am beliebtesten ist die klassische Rentenversicherung. Möglich sind auch fondsgebundene Rentenversicherungen und zertifizierte Fonds- und Banksparpläne. Diese Alternativen wurden bei dem aktuellen Test jedoch nicht berücksichtigt.
Bei der Auswahl des Angebots soll der Kunde vor allem auf die garantierte Rente schauen, die bei den getesteten Angeboten von 144 - 168 Euro schwankt, so die Tester. Die Berechnungen basieren auf einem 40-jährigen Modellkunden, der keine Kinder hat und durch den jährlichen Eigenbeitrag von 1046 Euro die volle staatliche Förderung in Höhe von 154 Euro erhält. Auf die garantierte Rente kommen noch Gewinnbeteiligungen, die jedoch nicht garantiert sind. Wenn sich Versicherer hier einen Wert nennen, dann ist dieser Wert ein Erfahrungswert aus der Vergangenheit.
Testsieger im aktuellen Test war die Klassische Riester-Rente R1-A von Cosmos Direkt und die Riester Care AR7 der Hanse Merkur, die beide das Qualitätsurteil "sehr gut" erhielten. Beide wurden so gut bewertet, weil sie eine hohe Rente garantieren, zusätzlich hohe Überschüsse erwirtschaften, die der Kunde nach der Sparphase ausgezahlt bekommt und darüber hinaus eindeutige und transparente Verträge anbieten. Die Förderrente F1 von der Debeka und die Riester-Rente Classic AMRRC1PE von Asstel schnitten ebenfalls "gut" ab. Nur als "ausreichend" wurden dagegen die Angebote der Barmenia und der Concordia bewertet, weil sie eine eher schlechte Kostenstruktur und einen entsprechend niedrigen Anlageerfolg aufweisen.
Interessant ist, dass 24 Gesellschaften den Test boykottierten und eine Teilnahme verweigerten, darunter auch die Aachen Münchener, HDI-Gerling, SV Sparkassenversicherung sowie Wüstenrot und Württembergische. Da sie nicht dazu beitragen, die Transparenz für Verbraucher zu erhöhen, raten die Experten der Stiftung Warentest von Angeboten dieser Gesellschaften ab.
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