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Studie: Private Altersvorsorge auch in der Wirtschaftskrise

27. Mai 2009 - Stichworte:

Die aktuelle Studie “Altersvorsorge in der Finanzmarktkrise“ des Kölner Marktforschungsinstituts YouGoyPsychonomics, die im Auftrag der Versicherungskammer Bayern durchgeführt wurde, ergab, dass auch in Zeiten der Wirtschaftskrise an der privaten Altersvorsorge nicht gespart wurde. Unverändert investiert die große Mehrheit der Deutschen (82 Prozent) durchschnittlich 130 Euro monatlich in ihre privaten Altersvorsorge.

Acht Prozent der Deutschen wollen der Umfrage zufolge - zu der 1.250 Bundesbürger im Alter von 18 bis 65 Jahren repräsentativ befragt wurden - künftig für ihr Alter noch mehr ansparen und drei Viertel wollen ihre private Altersvorsorge auch bei finanziell schlechterer Lage unangetastet lassen. Sollte es erforderlich sein, wollen die Deutschen eher im Bereich der Anschaffung größerer Konsumgüter, Freizeitaktivitäten, Genussmitteln sowie Reisen sparen. „Die Bundesbürger erkennen auch in der Krise die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge und weichen nach Möglichkeit nicht von ihren längerfristigen Planungen ab“, erläutert Robert Quinke, Studienleiter bei YouGoyPsychonomics.

Die Studie machte auch deutlich, dass 62 Prozent der Befragten Immobilien als sicherste Anlageform angaben, gefolgt von Gold und Sparbüchern beziehungsweise Spareinlagen (48 Prozent). Gleich danach kommt mit 36 Prozent die private Rentenversicherung und abgeschlagen mit nur 29 Prozent die gesetzliche Rente. Derzeit erwecken Investmentfonds (14 Prozent) und Einzelaktien (6 Prozent) wenig Vertrauen im Hinblick auf die Altersvorsorge.



Private Altersvorsorge Vergleich