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Renteneintrittsalter
Bundesarbeitsminister Scholz lehnt Erhöhung des Rentenalters strikt ab
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat sich am Dienstag im RBB-Inforadio gegen eine weitere Erhöhung des Rentenalters ausgesprochen. Den Ansatz der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf 69 zu erhöhen, bezeichnete er schlichtweg als falsch. Weiter sagte der Minister, die Bundesbank habe mit diesem Vorschlag der öffentlichen Diskussion über die Zukunft der Rentensicherung keinen guten Dienst erwiesen.
SPD Schreiner ist gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters
Für alle Menschen, die unter die Neuregelung des Renteneintrittsalters fallen ist diese Regelung oft ein Graus. So soll man nach der aktuellen Regelung statt bis 65 jetzt bis zum stattlichen Alter von 67 Jahren voll arbeiten. Ottmar Schreiner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD will dagegen jetzt ankämpfen. Die Diskussion um die Rente mit 67 flammt also erneut auf. Die meisten Menschen in Deutschland wissen bereits, dass Ihr Lebensstandard im Alter durch die gesetzlichen Renten kaum mehr gehalten werden kann.
Erwerbstätige wollen in Zukunft neben ihrer Rente bezahlte Tätigkeit übernehmen
Künftig wollen Erwerbstätige neben der Rente eine bezahlte Tätigkeit übernehmen. So lautet das Ergebnis der Marktforschungsgesellschaft Gfk/Nürnberg im Auftrag der AXA. Von den Befragten sagten allerdings nur 11 Prozent aus, dass sie später wirklich einen bezahlten Job machen möchten. Und es sieht gut aus. Denn in Zukunft sollen ältere Menschen und auch Rentner nach zahlreichen Prognosen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Rüttgers fordert Ende der Rentendebatte
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) kritisierte massiv die erneute Forderung einer Anhebung des Rentenalters von 67 auf 70 Jahre und rief zu einem Ende der Renten-Debatte auf.
Rüttgers warnte vor der Gefahr, dass die Armut alter Menschen in Deutschland künftig wieder deutlich zunehmen wird. Gegenüber der WAZ sagte er, "Wenn wir wollen, dass die Menschen die Rente mit 67 akzeptieren, dürfen nicht ständig neue Zahlen wie auf einem Basar gehandelt werden".
Rente bald erst mit 70? Rente mit 67 bringt keine Entlastung
Steht eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters kurz bevor. Das wünscht sich zumindest Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der das Anfang der Woche in einem Interview forderte. Aus den Reihen der Union kamen zwar schnell Stimmen, dass es dazu derzeit keinerlei Pläne gäbe, aber bei Wissenschaftlern scheint die Forderung auf Zustimmung zu treffen.
IG Metall: Wir brauchen den flexiblen Renteneinstieg
Von der IG Metall Küste wurde auf dem "4. Emder Dialog" der IG Metall Emden eine Debatte um die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen gefordert. Insbesondere im Zusammenhang mit der Rente mit 67 und der Zunahme der körperlichen Belastung und des psychischen Drucks in den Betrieben sei dies notwendig.
Anhebung des Pensionsalters auf 67 lässt auf sich warten
Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre hat in Deutschland zu heftigen Diskussionen und Protesten geführt. Zwischenzeitlich ist es um dieses Thema etwas ruhiger geworden, wenn gleich es auch noch lange nicht vom Tisch ist und sicherlich immer wieder hochkommen wird.
In der gesamten Diskussion ist fast komplett untergegangen, dass auch das Eintrittsalter für die Pension, als die Rente der Beamten, auf 67 angehoben werden muss. Dies wurde bei Umsetzung der Rentenreform im März dieses Jahres so festgelegt.
Weiterhin Kritik an Rente mit 67
Die Kritik an der Rente mit 76 reist nicht ab. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat jetzt erneut die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre kritisiert. Der DGB bemängelt unter anderem, dass die Rente mit 67 für viele ältere Beschäftigte „eine reine Rentenkürzung“ bedeuten wird.
Viele Betriebsrenten müssen angepasst werden
Die von der Bundesregierung festgelegte Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 Jahren auf 67 Jahre hat auch eine Auswirkung auf die meisten Betriebsrenten, da der größte Teil der bestehenden Verträge auf ein Rentenbeginnalter von 65 Jahren ausgelegt sind.
Mit 60 in Rente
Vor kurzem wurde das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre angehoben und für viele Versicherte stellt sich jetzt die Frage, wann sie frühestens in Rente gehen können. Grundsätzlich ist es so, das man wenn man früher in Rente gehen will, Abschläge in Kauf nehmen muss.
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