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Trotz Krise: Rentenbeiträge bleiben bis 2010 stabil
Die Beiträge bleiben vorerst stabil: Obwohl es im Zuge der derzeitigen Weltwirtschaftskrise zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit kommen kann, ist nach aktuellem Stand keine Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geplant. Bis 2012 sollen die Beiträge demnach auf dem bisherigen Niveau von 19,9 Prozent gehalten werden.
Bei den Pflichtbeiträgen sei es mit einem Einnahmeplus von einem Prozent in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 sogar noch zu einer leichten Zunahme gekommen. Nach Aussage des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, sei den mittelfristigen Voraussschätzungen zufolge bis 2012 keine Beitragssatzerhöhung nötig, zu einer Senkung werde es jedoch auch nicht kommen.
Mit der Summe einer monatlichen Rentenzahlung, auch Monatsausgabe genannt, in Höhe von rund 16 Milliarden Euro sei die Kasse der gesetzlichen Rentenversicherung gut gefüllt. Noch vor wenigen Jahren lag sie bei lediglich 0,2 Monatsausgaben.
Sollte es in den kommenden Monaten wirklich zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahl auf 4,6 Millionen kommen, stellt das für die Beiträge immer noch keine Veränderung dar. Auch in diesem Fall könnten die Beitragszahlungen laut Rische stabil gehalten werden. Für die Zukunft ist jedoch eine Erhöhung des Satzes vorgesehen: Ab 2020 gilt ein Beitragssatz
von nicht mehr als 20 Prozent, ab 2030 ein Satz von nicht mehr als 22 Prozent.
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