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Umfrage: Schlecht informiert über betriebliche Altersvorsorge
Nach einer aktuellen Umfrage des britischen Lebensversicherers Standard Life und des Haufe Verlags ist das Interesse an betrieblicher Altersvorsorge (bAV) in kleinen und mittelgroßen Unternehmen nicht sehr groß, was vor allem auf eine mangelnde Aufklärungsarbeit zurückzuführen ist. Drei von vier der befragten mittelständischen Unternehmen haben nicht vor, ihren bAV-Anteil auszubauen, weil ihre Mitarbeiter nur wenig Interesse daran zeigen würden. Mangelnde Nachfrage ist auch bei 64% der Firmen, die überhaupt keine betriebliche Altersvorsorge anbieten, der Grund, dies nicht nachzuholen. Und auch Unternehmen, bei denen betriebliche Altersvorsorge möglich ist, bestätigt ein Drittel die geringe Nachfrage der Mitarbeiter.
Allerdings räumen auch 20% der Betriebe ohne bAV ein, dass ihre Mitarbeiter nur schlecht über die Möglichkeiten der bAV informiert sind. Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life Deutschland, erklärt, dass die Ergebnisse der Umfrage nicht dafür sprechen, dass Arbeitnehmer grundsätzlich kein Interesse an der betrieblichen Altersvorsorge haben. Wichtig sei es, dass Unternehmen und Anbieter mehr Aufklärungsarbeit zu dieser Vorsorgemöglichkeit leisten.
Für die Befragten zeichnet sich ein guter Anbieter von betrieblicher Altersvorsorge durch Seriosität (95%), Beratungskompetenz (94%) und guten Kundenservice (94%) aus. 60% der Entscheidungsträger im Bereich betriebliche Altersvorsorge nannten unabhängige Finanzberater und Makler als wichtige Berater, nur 13% die Hausbank und 12% den Steuerberater.
Für die Studie wurden im Dezember und Januar rund 300 für die betriebliche Altersvorsorge Verantwortliche aus deutschen Unternehmen befragt.
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