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Union schlägt Modell zur Sicherung von Altersarmut vor

16. Januar 2008 - Stichworte:

Medienberichten zufolge fordert der rentenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß, eine Korrektur der Riester-Rente für Geringverdiener. Sein Vorschlag „Modell zur Sicherung von Altersarmut" besagt, dass die private und betriebliche Altersvorsorge nur zu 50% mit der Grundsicherung verrechnet werden soll, so dass die Bürger sich darauf verlassen könnten, dass jemand mit privater Altersvorsorge im Alter immer mehr Geld hat, als jemand, der nur die Grundsicherung erhält. Wenn dies nicht gewährleistet sei, so bestünde die Gefahr, dass sich gerade Geringverdiener auf den Staat verlassen.

Anlass für die aktuell hitzig geführte Debatte um die Riester-Rente sind zwei TV-Beiträge der Sendungen „Monitor" und „Plus-Minus", die darauf abzielten, dass Geringverdiener mit zusätzlicher privater Altersvorsorge (Riester-Rente) im Alter nicht mehr Geld zur Verfügung hätten als Geringverdiener ohne diese Zusatzvorsorge. Peter Weiß, der betonte, dass sein Vorschlag nicht erst aufgrund dieser Beiträge entstanden ist, bezeichnete die Berichterstattung mit der Aufforderung zum sozialen Schmarotzertum als „fahrlässig". Mit seinem Modell könnte die Akzeptanz der Riester-Rente auch bei Geringverdienern wieder gestärkt werden und zudem würden trotz der anteiligen Freistellung der Riester-Rente keine höheren Kosten entstehen, da die Geringverdiener so wieder einen Anreiz zur privaten Altersvorsorge hätten.



Sehr geehrte Damen und

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus eigenem Erleben kann ich dazu nur sagen, dass viele Hartz IV - Empfänger keinen Riestervertrag abschließen, weil Ihnen die Riesterrente auf Ihren späteren Rentenanspruch angerechnet wird, sie auf dem Standpunkt stehen, dass ja der Staat für ihre Grundversorgung sorgen wird, wozu also riestern ? Und die jenigen, die von dem bischen Geld was sie jeden Monat zur Verfügung haben und gewillt sind für ihre Altersvorsorge trotzdem etwas zu tun, werden dann dafür auch noch bestraft.
Ich bin schon der Meinung, dass es denen die für ihren Lebensabend etwas tun besser gehen sollte wie diejenigen die jetzt und dann im Alter nur auf Kosten der Steuerzahler leben.
Ein weiterer Punkt warum wir so viele Rentner haben werden, die auf die Grundsicherung vom Staat angewiesen sein werden ist die Verweigerung dieser Regierung von Mindestlönen, Im Umkehrschluß zahlen wir nämlich für ein höheres Brutto auch höhere Beiträge in der Rentenversicherung, die sich dann auf den Rentenanspruch im Alter auswirken würden.

Private Altersvorsorge Vergleich