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Verbraucherschützer testen Wohn-Riester
Die Verbraucherschützer der Zeitschrift Öko-Test testeten Angebote für Riester-Darlehen sowie Riester-Bausparverträge von vier Banken und acht Bausparkassen, welche seit Ende 2008 ebenso wie die Riester-Rente staatlich gefördert werden.
In dem Test nahmen die Öko-Tester insgesamt 27 förderfähige Bauspartarife unter die Lupe. Sie legten für diesen Test ein 40-jähriges Durchschnittsverdiener-Paar mit zwei Kindern zugrunde, die 150.000 Euro zum eventuellen Hausbau in sieben Jahren oder zum sofortigen Kauf benötigen.
Die Verbraucherschützer kamen zu dem Ergebnis, dass die geförderten Darlehensverträge in der Regel einen größeren Zinsvorteil als geförderte Bausparverträge haben.
Riester-Bausparverträge lohnen sich aufgrund der niedrigen Guthabenzinsen nur, wenn der Darlehensvertrag auch tatsächlich für den Bau oder Kauf eines Wohneigentums in Anspruch genommen wird und das Baugeld bis dahin nicht noch günstiger wird. Im Test machte das beste Angebot hierzu die Bausparkasse der LBS Nord. Für die 150.000 Euro, die in sieben Jahren zur Verfügung stehen sollen, fallen hier 67.000 Euro an Zinsen an. Deutlich höher schnitt dagegen eine ungeförderte Finanzierung mit 79.200 Euro ab.
Bei dem Riester-Darlehen gilt als Vorteil, dass die Fördermittel als Sondertilgung direkt in den Vertrag fließen, und somit schneller als bei einer ungeförderten Hypothek getilgt wird. Die Tester gaben an, dass Angebote mit einer kurzen Laufzeit von zehn Jahren besonders lohnenswert sind. Im Test schnitt Interhyp mit 91.700 Euro Zinsen als bester Anbieter ab gegenüber dem besten ungeförderten Darlehen mit 98.200 Euro.
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