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Verdi fordert Rentenanpassung für Osten

15. Dezember 2008 - Stichworte:

Um die Angleichung der Ost- an die Westrenten zu erreichen, haben sich eine Anzahl von Gewerkschaften auf Vorschlag von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit sozialpolitischen Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Die Grundlage der Forderung ergibt sich daraus, dass die Rentner im Osten auch 18 Jahre nach der Wiedervereinigung derzeit nur 88 Prozent der Rente erhalten, wie ein vergleichbarer Rentner im Westen, der 12 Prozent mehr erhält. Ver.di fordert von den Gewerkschaften GEW, TRANSNET und GdP, dem Sozialverband Deutschland (SoVD), Volkssolidarität sowie dem Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) Unterstützung zur Forderung der Angleichung an das Westniveau.

Um die Angleichung an das West-Niveau erreichen zu können, hat Ver.di ein „Angleichungszuschlag im Stufenmodell“ entwickelt, die eine langsame Anhebung der Renten vorsieht. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Beitragszahlerinnen und Beitragszahler sowie Rentnerinnen und Rentner in Ost und West dadurch nicht belastet werden. Das Bündnis lehnt eine formal-rechtliche Lösung mit kostenneutraler Vereinheitlichung des Rentenrechts in Deutschland ab. Ihrer Meinung nach würde der derzeitige Rückstand beim aktuellen Rentenwert (Ost) endgültig festgeschrieben und die im Einigungsvertrag versprochene Angleichung aufgegeben. Da sich Arbeitnehmer im Osten aufgrund der derzeitigen Unterschiede der Einkommen gegenüber dem Westen einen geringeren Anspruch auf Rentenzahlungen erarbeiten, müsse auch der Arbeitslohn erhöht werden, ansonsten sei dies die Grundlage für eine zukünftige höhere Altersarmut in Ostdeutschland.



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