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Viele Deutsche befürchten schlechte Altersvorsorge

23. September 2008 - Stichworte:

Aus einer aktuellen repräsentativen Studie von TNS Infrastest in München geht hervor, dass mehr als jeder vierte Deutsche sich für das Alter nicht ausreichend abgesichert fühlt. Der Studie zufolge sind 28 Prozent der Bundesbürger der Meinung, das sie mit Blick auf ihr Einkommen im Alter „überhaupt nicht“ oder zumindest „nicht ausreichend“ versorgt sind.

Der Pessimismus ist dabei in den ostdeutschen Bundesländern größer als in den Westdeutschen. Im Westen der Republik sind 26 Prozent der Meinung, dass ihre Alterseinkünfte nicht ausreichend sein werden, im Osten sind es 37 Prozent. Den Ausschlag dafür geben nach Einschätzung von TNS die niedrigen Einkommen in den ostdeutschen Bundesländern.

Gefragt nach der Planung, mit der die Versorgungslücke für das Alter geschlossen werden soll, steigt die Bedeutung der Riester-Rente weiter an. 38 Prozent der Deutschen wollen innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahren eine private Altersvorsorge vornehmen, jeder zehnte davon will dabei auf einen Riester-Rentenvertrag setzen. Der Anteil liegt damit bei 9 Prozent und somit 6 Prozent über dem Wert von vor drei Jahren.

Für die Studie wurden zwischen Ende April und Ende Mai 1770 Menschen im Alter von 14 bis 64 Jahren befragt.



Private Altersvorsorge Vergleich