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Waisenrente

Eine Waisenrente erhalten Kinder eines verstorbenen Versicherten. Die Waisenrente wird bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, wobei es keine Rolle spielt, ob das Kind bis dahin ein Einkommen erzielt oder nicht. Auch ab dem 18. Lebensjahr wird die Waisenrente noch weiter gezahlt, wenn sich die Waise in einer Schul- oder einer Berufsausbildung befindet oder wenn die Waise gebrechlich ist.

Die Ableistung des Wehr- oder des Zivildienstes unterbricht zwar die Zahlung der Waisenrente, es verlängert sich aber der Anspruch über das 27. Lebensjahr hinaus um die Dauer des Dienstes. Sobald die Waise das 18. Lebensjahr erreicht hat, wird eigenes Einkommen auf die Waisenrente angerechnet.

Einen Anspruch auf Waisenrente neben den eigenen leiblichen Kindern des Verstorbenen können auch Enkelkinder, Adoptivkinder, Pflegekinder oder sogar Geschwister haben. Die Bedingungen für einen Anspruch auf eine Waisenrente sind allerdings, dass die Anspruchsteller mit dem Verstorbenen in einer häuslichen Gemeinschaft gewohnt haben und von ihm im Wesentlichen unterhalten wurden.

Die einzige Bedingung die der Versicherte erfüllen muss, damit die Gewährung einer Waisenrente überhaut in Betracht kommt ist, dass die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt wurde.

Bei der Waisenrente wird zwischen der Halb- und der Vollwaisenrente unterschieden. Ob eine Waise als Halb- oder als Vollwaise einzustufen ist, richtet sich nach dem Unterhaltsrecht. Vollwaise ist ein Kind, wenn kein dem Grunde nach unterhaltspflichtiger Elternteil mehr vorhanden ist. Ist noch ein dem Grunde nach unterhaltspflichtiger Elternteil vorhanden, so gilt das Kind als Halbwaise.

Die Vollwaisenrente wird aus den Versicherungen von beiden verstorbenen Elternteilen berechnet.

Auch die Waisenrente muss, wie alle anderen Renten auch, beantragt werden.



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