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Zinstief belastet Altersvorsorge-Sparer erheblich

Für die Altersvorsorge-Sparer entwickelt sich das aktuelle Zinstief zur Belastungsprobe. Doch wie gering wird die private Vorsorge im Alter schließlich sein?

Dieser Frage hat sich eine aktuelle Analyse angenommen, die Rentenhöhen und Renditen für neue Policen unter die Lupe genommen hat. Dabei fallen die aktuellen Ergebnisse alarmierend aus. Neukunden erhalten bei den klassischen Policen bereits seit dem Jahreswechsel nur noch einen Garantiezins von 1,25 Prozent.

Nach den Berechnungen von M&M müssen Neukunden, die monatlich 100 Euro in die klassische Rentenpolice einzahlen, mindestens 23 Jahre sparen, damit sie überhaupt beim aktuell geringen Garantiezins im Plus sind. Die Versicherer garantieren demnach erst nach 23 Jahren die erhoffte positive Rendite. Von 1994 bis 2000 lag der Garantiezins für die klassischen Rentenpolicen noch bei immerhin vier Prozent. Sparer mussten demnach nur 12 Jahre auf den Beitragserhalt warten.

Sicherlich wird von den Versicherern mehr geboten als der eigentliche Garantiezins. Die garantierte Beitragsrendite ist demnach in erster Linie das Worst-Case-Szenario. Doch um die Überschüsse herum wird die Luft indes immer dünner. Versicherer kommen derzeit im Branchendurchschnitt auf gerade einmal 3,15 Prozent.

Gerade in den letzten Jahren ist die Verzinsung stets deutlich gesunken. Mit Regelmäßigkeit gingen damit 20 bis 30 Basispunkte verloren.



Private Altersvorsorge Vergleich